Cougar Eliminator

Er ist zwar kein echtes Concept Car, aber eine Studie. Darum soll er hier auch Erwähnung finden: Der Cougar Eliminator.

Mercury erteilte 1998 den Designern von Ford´s Special Vehicle Engineering (SVE) den Auftrag, aus einem 99-Standardmodell den Cougar Eliminator als Vorzeigeobjekt des Machbaren zu kreiren.

Ziel war es, die Rundungen etwas zurückzunehmen und sein Erscheinungsbild kantiger bzw. agressiver zu gestalten. Hierzu bedienten sich die Designer von SVE der Teile von InformDesign, die sie für die untere Linie verwendeten, damit diese optisch nach unten gezogen wird. Auch die Hutze auf der Motorhaube sowie der Heckspoiler stammen von InformDesign.

Ein Übriges zum Erscheinungsbild des Eliminator tat die Lackierung. Hier verwendete man den Effektlack PPG Harlequin Chrome-O-Flair, der je nach Blickwinkel und Lichteinfall seine Farbe ändert.

 

Auch die Leistung des Eliminator wurde überarbeitet. Ein K&N Luftfilterkit sowie ein Vortech-Turbo verabreichten dem Duratec V6 einen enormen Leistungszuwachs. Die Edelstahlabgasanlage von Borla, mit den vier carbongestützen Endrohren, tat ihr Übriges dazu und sorgte für einen brachialen Sound.

Dieser Leistungszuwachs muss jedoch auch wieder angemessen gebremst werden. So erhielt der Eliminator eine komplette Bremsanlage von Brembo mit gelochten Scheiben.

Damit diese Katze sich entsprechend in den Asphalt krallen kann, wurden noch 8×18” Einkei Vx1-Felgen installiert, die mit 225/40/18 Goodyear Eagle GS F1 bereift wurden. Auch das Fahrwerk wurde mit vorderen und hinteren Federn von Eibach um 38 mm tiefer gelegt.

Selbst das Interieur wurde nicht vergessen. Neben den Recaro Sportsitzen, einem Airbaglenkrad aus Leder und Carbon von Momo, sorgten Sportpedale wie auch ein Carbon/Alu-Schaltknauf von Hurst und ein Satz Fußmatten von Visscher Caravelle für die absolute Vollendung des Werks.